Akupunktur nach TCM

Meine Vorgehensweise:

Bei der Erstuntersuchung und vor jeder Therapiesitzung besprechen wir Ihren Zustand und prüfen Ihren Puls und das Aussehen Ihrer Zunge. Angepasst auf Ihren individuellen Zustand stelle ich eine Auswahl an Akupunkturpunkten zusammen. Dies macht einen wesentlichen Unterschied zur Akupunktur nach Indikationsliste aus, welche ohne Prüfung des individuellen Zustandes des Patienten (z.B. zur Schmerzbehandlung) standardmäßig angewendet wird. Dieser Akupunkturmethode nach Indikationsliste wird lediglich eine Wirkung von 20% bescheinigt.

Ob die Punkte am Körper mit Nadeln oder lediglich Druck stimuliert werden (Akupressur), legen wir gemeinsam fest. Auch am Ohr lassen sich alle Punkte finden und ohne Nadeln stimulieren (Ohrakupunktur).

Zur Verstärkung der Wirkung nutze ich die Energie von Chinesischen Moxa Lampen (Moxibustion), welche wohltuende Wärme und Energie während der Wirkungsdauer der Akupunktur spenden. Die Länge der Wirk- und Ruhephase beträgt 20 – 40 Minuten, während dieser Zeit entspannen Sie in einem separaten Raum in angenehmer Atmosphäre.

 

Hintergrund

Die Akupunktur  geht von der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), die auf definierten Leitbahnen (Meridianen) zirkuliert und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht. Durch stechen der auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte wird die Störung im Fluss des Qi behoben. Das gleiche Therapieziel hat die Akupressur, bei der man einen stumpfen Druck ausübt, sowie die Moxibustion,bei der Wärmestrahlung eingesetzt wird.

In der Akupunktur werden 362 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den Meridianen liegen. Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell.